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Dieselmuseum - Das Gebäude

Architektonische Meisterleistung

Das Dieselmuseum H.A.U. trägt die Handschrift des berühmten Stuttgarter Industriearchitekten Philipp Jakob Manz. Im Jahr 1904 entwarf er die Pläne für die außergewöhnliche Jugendstilvilla, in der von 1911 an das Herz der Energieversorgung der Uhrenfabrik schlug.

Zunächst jedoch war in den Mauern des imposanten Gebäudes die Umspannstation der Hamburg-Amerikanischen Uhrenfabrik untergebracht. Im Laufe der Zeit wurden bauliche Veränderungen vorgenommen – so ließ man in den frühen Jahren ein Glasdach einbauen, um die Räume auch als Fotostudio nutzen zu können.

Mitte der 1960er Jahre brummte der Dieselmotor zum letzten Mal, das Gebäude nahm zusehends Schaden. Diesen Verfall stoppte die Stadt ab 1995, ließ die zum Kulturdenkmal erhobene Jugendstilvilla grundlegend restaurieren. Anlässlich der Heimattage 2000 konnte die Einweihung des Dieselmuseums gefeiert werden, das heute vom Stadtmuseum gemeinsam mit dem Förderverein Dieselmuseum betreut wird. Seitdem ist die Herberge des alten Dieselmotors ein rund um Schramberg bekanntes Kunstwerk, das viele Besucher in die Schwarzwald-Region lockt.


 

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