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Ein Museum hebt ab

 


1955 – 2015  
60 Jahre eigene Lufthoheit über Deutschland


Am 21. April 1945 landete die letzte planmäßige Maschine der alten Lufthansa in Berlin-Tempelhof. Wenige Tage später kapitulierte das Deutsche Reich bedingungslos und verlor damit auch seine Lufthoheit. Die Proklamation No. 2 der Alliierten untersagte Deutschland Herstellung, Besitz und Betrieb von Flugzeugen aller Art. 

Erst am 1. April 1955 stieg eine (westdeutsche) Lufthansa wieder in den Himmel. Zunächst noch mit alliierter Sondergenehmigung, denn die Lufthoheit erhielt die Bundesrepublik Deutschland erst am 5. Mai 1955 offiziell zurück. Zum Einsatz kam eine der vier nagelneuen Propellermaschinen vom Typ Convair 340. Sie hob um 7.40 Uhr in Hamburg ab und flog über Düsseldorf und Frankfurt nach München. 

Die neue Sonderausstellung im Auto –und Uhrenmuseums widmet sich den Spielflugzeug-Raritäten aus dieser Zeit und zeigt die Entwicklung des Flugwesens nach dem zweiten Weltkrieg bis heute. 

Die Ausstellungsobjekte sind oft keine akkuraten Nachbildungen, sondern Exponate die mit viel Liebe und Anmutung an die Realität gebaut wurden. Die vielen ausgestellten Modelle zeigen die technischen Entwicklungen bei den Spielflugzeugen auf. 
In verschiedenen Dioramen werden Situationen auf dem Flughafen mit Propellerflugzeugen der 50er-Jahre oder den ersten Jets der 60er-Jahre gezeigt. 

Wer die Faszination der Luftfahrt einmal ganz nah und in Kleinformat erleben möchte, ist in dieser Sonderausstellung genau richtig.



Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg